Aktivierung und Orientierung

Aktivierungs-, Orientierungs- und Coachingmaßnahmen

Zielgruppe:

Im Fokus des Individualcoachings stehen arbeitslose und Arbeitsuchende erwerbsfähige Frauen und Männer, die bislang mit Maßnahmen zur beruflichen Förderung nicht erreicht werden konnten.

  • Arbeitssuchende, insbesondere Ältere bzw. über 50jährige
  • von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitssuchende
  • Erwachsene ab dem 25. Lebensjahr mit Migrationshintergrund
  • Alleinerziehende
  • Rehabilitanden

Lehrgangsziel:

Richtziel

Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach § 45 SGB II, Abs. 1, Nr. 1

Grobziele

Grobziel des individuellen Coachings ist die (Wieder-)Herstellung und das Heranführen an den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt sowie die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Das individuelle Grobziel und die Coaching-Schwerpunkte richten sich nach den individuellen Bedarfen des Teilnehmers. Das grundlegende Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte berufliche Eingliederung und Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Lehrgangsinhalte:

In dem berufsbezogenen Coaching bietet der Jobcoach
  • Beratung und Unterstützung, um:
  • die berufliche Zukunft perspektiv- und erfolgreich zu gestalten,
  • das eigene Potenzial zu erkennen und zu entfalten,
  • sich beruflich (neu) zu orientieren,
  • den Bewerbungsprozess und das Selbstmarketing zu optimieren,
  • ein hohes Maß an Gelassenheit und Stressresistenz aufzubauen,
  • auch in schwierigen Situationen die eigene Motivation und Handlungsfähigkeit zu erhalten,
  • mit Konfliktsituationen souverän umzugehen,
  • die eigene Persönlichkeit detaillierter wahrzunehmen,
  • das eigene Selbstbewusstsein zu stärken.
 Das Coaching im Bewerbungsverhalten
  • Konkretisierung des Stellengesuchs – Zielentwicklung,
  • Die Bewerbungsmappe optimieren,
  • Bewerbungs-Anschreiben verfassen üben,
  • Lebenslauf übersichtlich gestalten,
  • schriftliches Kompetenzprofil erstellen,
  • Vorbereitung für Interviews und Präsentationen,
  • effektive Strategien zur Jobsuche entwickeln,
  • Initiativbewerbungen – eine Strategie entwickeln,
  • optimale Präsentation seiner/ihrer Person (die Kompetenz sichtbar machen!),
  • Vorbereitung von Gehaltsverhandlungen,
  • Reflektieren der eigenen Arbeitssituation im Hinblick auf weitere Ziele.
Im Coaching hilft der Jobcoach den Teilnehmern
  • innere Blockaden zu erkennen, die die eigene Zielerreichung behindern,
  • konkrete Ziele zu entwickeln und umzusetzen,
  • sich persönlich weiter zu entwickeln und
  • private und berufliche Herausforderungen selbst effektiver zu bewältigen.
Personality Coaching und Einschaltung von Hilfsorganisationen

Hier rücken die persönlichen Kompetenzen und Ressourcen des/der Teilnehmers/in in den Fokus

Es geht z. B. um:

  • Stressresistenz und dem Wunsch nach mehr Gelassenheit im Leben,
  • ein souveränes Zeit- und Selbstmanagement,
  • persönliches Konfliktmanagement,
  • den Umgang mit beruflichen oder privaten Krisen,
  • den Wunsch nach größerem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein,
  • Erreichen einer persönlichen Stabilisierung und Entwicklung von Erfolgsbewusstsein und natürlichem Durchsetzungsvermögen, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein,
  • Betreuung bei den konkreten, praktischen (z.B.: Hilfsorganisationen) und beruflichen Schritten im Alltag.

Wichtig sind beim Coaching, wie bei jeder Beratung, der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung, gegenseitiger Respekt, eine Offenheit, andere Sichtweisen auszuprobieren und eine Lust und Bereitschaft zur Veränderung. Das systemische Coaching ergänzt sich gut mit anderen Beratungsformen, z. B. durch eine sozialpädagogische Beratung eines professionellen Sozialpädagogen.


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.


Diese Maßnahme ist zertifiziert nach § 45 SGB III Abs. 1 Satz 1 Nr. 1. (Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt).

Beginn:

jederzeit, individueller Einstieg möglich

Dauer:

Die individuelle Teilnahmedauer beträgt für jeden Teilnehmenden bis zu 160 Stunden und ist individuell auf den Teilnehmer bezogen.

Abschluss:

Teilnahmebescheinigung

Um auf individuelle Belange im Bereich Jobcoaching konkret eingehen zu können, gibt es die Maßnahme „Neustart“. Hier haben Sie die Möglichkeit in einem Eins-Zu-Eins-Coaching Ihren Weg in eine neue berufliche Zukunft zu gestalten. Unsere professionellen Jobcoaches helfen Ihnen, sich in Zukunft in allen beruflichen Belangen selbst motivieren und helfen zu können. Die Maßnahme „Neustart“ wird an allen BVH-Standorten in der  Altmark angeboten: In Salzwedel, Gardelegen, Stendal und Havelberg.

Ihre Ansprechpartner vor Ort

Ihre Ansprechpartnerin für Neustart in Salzwedel:

Frau Brumund

Frau Brumund ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für Neustart in Gardelegen

Frau Ullosat

Frau Ullosat ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für Neustart in Stendal

Frau Butz

Frau Butz ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für Neustart in Havelberg

Frau Muhl

Frau Muhl ist erreichbar via:

Zielgruppe:

Die Maßnahme richtet sich an von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitssuchende, Arbeitssuchende, insbesondere aus dem Kreis der Langzeitarbeitslosigkeit und erwerbsfähige Hilfsbedürftige.

Lehrgangsziel:

Die dauerhafte berufliche Eingliederung durch eine intensive aktive Begleitung und Unterstützung der Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Lehrgangsinhalte:

Bewerbungsaktivitäten und Coaching

  • Bewerbungsmanagement

Aktivierung und Orientierung

  • Selbstvermarktungsstrategien erstellen

Berufspraktische Kenntnisvermittlung im Bereich Dienstleistungsfachkraft nach § 38 SGB V

  • Hauswirtschaftliche Versorgung
  • Hygieneanforderungen
  • Grundlagen Ernährungslehre
  • Reinigungstechniken und Reinigungsmittel
  • Gesundheits- und Umweltschutz
  • Sanitär- und Hygienebereiche

Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Beginn:

auf Anfrage

Dauer:

12 Wochen (468 Unterrichtsstunden)

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

Bilden Sie in dieser Maßnahme eine solide Grundlage für ein Arbeitsverhältnis. Wir vermitteln Ihnen alle nötigen berufspraktischen Kenntnisse.

Zielgruppe:

Die Maßnahme richtet sich an von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitssuchende, Arbeitssuchende, insbesondere aus dem Kreis der Langzeitarbeitslosigkeit und erwerbsfähige Hilfsbedürftige.

Lehrgangsziel:

Die dauerhafte berufliche Eingliederung durch eine intensive aktive Begleitung und Unterstützung der Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Lehrgangsinhalte:

Bewerbungsaktivitäten

  • Arbeiten in Online Portalen
  • Aufbau eines Bewerberprofils
  • Bewerbungsmanagement
  • Entwicklung von Selbstvermarktungsstrategien
  • Trainieren von Vorstellungsgesprächen

Orientierung & Aktivierung

  • Der aktuelle Arbeitsmarkt und Arbeitsbedingungen
  • Zeugnisse und Anerkennungen
  • Mobilitätsberatung
  • Chancen auf dem Arbeitsmarkt
  • Talente entdecken durch Testungen

Begleitende Vermittlung individueller berufsfachlicher Kenntnisse beim BVH oder beim Arbeitgeber
Vermittlung individueller berufsfachlicher Kenntnisse

  • IT Medienkompetenz (Office)
  • Kommunikation und Rhetorik
  • Berufsbezogener Grundlagenbereich

Gesundheit erhalten und fördern und Kompetenzen stärken

  • Linientag mit Exkursion, Diskussionen

Individuelles Bewerbungscoaching

  • Assistierte Vermittlung
  • Entwicklung und Anwendungen von Lösungsstrategien

Besonderheit: Anwesenheit mit Nachholmöglichkeit

Das bedeutet, dass bei Krankheit, Urlaub, entschuldigten Zeiten oder unentschuldigten Fehlzeiten, die Zeiten nachgeholt werden bis die Soll-Zeit der Maßnahme erreicht ist. Die Nachholdauer muss in einem Zeitraum von 6 Monaten erfolgen, danach erfolgt der Abbruch.


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.


Diese Maßnahme ist zertifiziert nach § 45 SGB III Abs. 1 Satz 1 Nr. 1. (Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt).

Beginn:

auf Anfrage

Dauer:

max. 25 Wochen (bis zu 975 Unterrichtsstunden)

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

Wir unterstützen Sie längerfristig in der Erreichung Ihrer Ziele und coachen Sie so, dass Sie (wieder) in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis integriert werden.

Unsere Ansprechpartner vor Ort

Ihre Ansprechpartnerin für ACI in Salzwedel:

Frau Brumund

Frau Brumund ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für ACI in Gardelegen

Frau Ullosat

Frau Ullosat ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für ACI in Stendal

Frau Butz

Frau Butz ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für ACI in Havelberg

Frau Muhl

Frau Muhl ist erreichbar via:

Zielgruppe:

Arbeits- und ausbildungssuchende Frauen und Männer mit oder ohne Berufsabschluss, von Arbeitslosigkeit bedrohte Männer und Frauen mit oder ohne Berufsabschluss, erwerbsfähige leistungsberechtigte Frauen und Männer, inkl. Migranten.

Lehrgangsziel:

Ihre Vermittlungshemmnisse zu verringern und zu beseitigen, sowie die Eingliederung in den ersten Arbeits- oder Ausbildungsmarkt.

Lehrgangsinhalte:

Modul 1 (2 Wochen)

Das Training und die Optimierung im Bewerber- und Vorstellungsverhalten erfolgt individuell durch

  • gezielte Marktanalyse, u. a. Kenntnisse über die Struktur des Arbeitsmarktes in der angestrebten zukünftigen Region
  • Vorbereitung auf eine klare Vorstellung des zukünftigen Arbeitsplatzes Informationseinholung über die zukünftige Firma
  • Organisationsvorbereitungen für das Vorstellungsgespräch, z.B. Planung der Wegstrecke, Zusammenlegen aller benötigten Unterlagen, Kleidung, Frisur, Bewerbungsmappencheck etc.
  • ein Job-Interview als Übung zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch u. a. kein Festhalten an eng eingegrenzte Arbeitsplatzwünsche, Fragen stellen, Antworten geben, Verhalten überprüfen und optimieren etc.
  • ein Telefontraining, u. a. freies Sprechen üben, Telefonleitfaden vorbereiten etc.
  • Kommunikations- und Rhetorikübungen u. a. Smalltalk, gepflegtes Äußeres, Auftreten, Ausdruck etc.

Modul 2 (2 Wochen)
Ziel des Bewerbungstrainings ist die Förderung der Befähigung des Teilnehmenden zu Eigeninitiativen, erfolgreichen und marktfähigen Bewerbungsaktivitäten. Dieses beinhaltet unter anderem die Befähigung:

  1. zur Entwicklung von Bewerbungsstrategien
  2. zur Eigeninitiative Nutzung des Stellen- und Bildungsangebotes
  3. zur Gestaltung von Bewerbungsunterlagen sowie
  4. die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Testverfahren

 

Modul 3 (max. 6 Wochen)
Maßnahmeteile in einem Betrieb - Praktikum


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Beginn:

auf Anfrage, individueller Einstieg möglich

Dauer:

10 Wochen (160 Unterrichtsstunden, 240 Stunden Praktikum)

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

Hier dreht sich alles rund um die Optimierung Ihrer Bewerbung, um Ihnen den Weg in ein passendes Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis zu ebnen.

Zielgruppe:

Der Kompetenzcheck richtet sich an alle arbeitssuchenden Menschen, die eine neue berufliche Herausforderung suchen oder an Ausbildungssuchende.

Lehrgangsziel:

Ziel ist es, die Teilnehmer/innen an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen. Die Kompetenzfeststellung trägt dazu bei, dass Teilnehmer/innen ihre eigenen Kompetenzen und Talente entdecken und im Anschluss der Feststellung ihre gewonnenen Erkenntnisse für ihre berufliche Weiterentwicklung gezielt einsetzen.

Der Kompetenzscheck zielt auf folgende Ergebnisse ab:

  1. Die Teilnehmer/innen erleben ihre personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen und werden sich ihrer eigenen Stärken bewusst.
  2. Die Selbstwahrnehmung der Teilnehmer/innen verbessert sich, sie lernen eigene Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse zu reflektieren. Mit wachsender Selbsteinschätzungskompetenz schaffen sie eine Grundlage für eigene Entscheidungen und für die Entwicklung von Berufswahlkompetenzen oder Berufswegeplanung.
  3. Durch die Einschätzung der geschulten Beobachtenden bekommen die Teilnehmer/innen Rückmeldungen, die ihnen helfen, sich im Licht externer Anforderungen zu betrachten und
    sich selbst realistisch einzuschätzen.
  4. Die Teilnehmer/innen lernen eigene Neigungen und Interessen kennen, setzen sich mit Ihnen auseinander und beginnen, diese in einen Bezug zu Praktika und Berufsfeldern zu setzen.
  5. In der anschließenden Auswertung erhalten die Teilnehmer/innen Empfehlungen, wie sie ihre Kompetenzen sinnvoll anwenden können. Die Besprechung der Kompetenzprofile liefert
    ihnen Anhaltspunkte für ihren weiteren beruflichen Werdegang.
  6. Das Personal erstellt eine fundierte Grundlage für die individuelle Förderung wie z.B.: welches Berufsfeld käme für eine Berufswegeplanung in Frage, welche Qualifizierungsangebote wären geeignet, welche Aktivierungs- und Orientierungsangebote bieten sich an.

Lehrgangsinhalte:

Modul 1 - Erfassen beruflicher Basiskompetenzen nach hamet 2 besteht aus 26 Testangeboten.

Die Testaufgaben stammen hauptsächlich aus dem handwerklichen Bereich, aber auch aus dem Dienstleistungs- und dem Bürobereich. Untersucht werden folgende Faktoren:

  • Tempo und Routine, Werkzeugeinsatz und Werkzeugsteuerung, Wahrnehmung und Symmetrie, Instruktionsverständnis und Instruktionsumsetzung, Messgenauigkeit und Präzision.

Darüber hinaus werden in einer Gesamtbeurteilung das Arbeitsverhalten per Fremd- und einer Selbsteinschätzung die Merkmale:

  • Einstellung und Interesse, Antrieb, Auffassungsvermögen, Denkfähigkeit, Konzentrationsvermögen, Selbstständigkeit, Flexibilität, Sorgfalt, Handgeschick, Ausdauer, Arbeitstempo und Kritikfähigkeit

durch den  geschulten Beobachter beurteilt.

Modul 2 - Erfassen sozialer Kompetenzen
Soziale Kompetenz ist heute in allen Berufen von Bedeutung. Die Teilnehmer müssen auf entsprechenden Anforderungen vorbereitet werden. Die Diagnostik wie sie Modul 2 ermöglicht, liefert die Grundlage für eine individuelle Förderung berufsbezogener sozialer Kompetenz. Die Merkmale beruflicher sozialer Kompetenz lassen sich in der Testsituation beobachten wie z.B.:

  • Zusammenarbeit mit Kollegen/Kolleginnen und mit Vorgesetzten, Umgang mit Kunden/Kundinnen,
  • Umgang mit Kritik, Kommunikationsregeln, äußeres Erscheinungsbild, Werteerhaltung, soziale Zuverlässigkeit, Gestaltung informeller Kontakte.

In der Diagnostik der sozialen Kompetenzen wird überprüft, in wie weit das aktuelle soziale Verhalten der Teilnehmer/ innen dem erhobenen beruflichen Anforderungen entspricht. Hier steht eine Reihe von Aufgaben zur Verfügung, die von den Teilnehmern gemeinsam gelöst werden müssen.
Die unabhängig voneinander gewonnenen Beobachtungen durch jährlich geschulte Beobachter werden nachAbschluss der Untersuchungen in einer Beobachtungskonferenz zu einer gemeinsamen Beurteilung zusammengefasst und es wird ein soziales Kompetenzprofil erstellt.


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Bildungsgutscheines nach § 81 erforderlich.

Beginn:

laufender Einstieg möglich

Dauer:

30 Stunden

Abschluss:

Teilnahmezertifikat

Mit viel Fingerspitzengefühl bringen wir Ihre Fähigkeiten und Talente ans Tageslicht und ebnen Ihnen so den Weg in eine bestens zu Ihnen passende Zukunft.

Zielgruppe:

Arbeits- und Ausbildungssuchende, Langzeitarbeitslose Frauen und Männer mit oder ohne Berufsabschluss, von Arbeitslosigkeit bedrohte Männer und Frauen mit oder ohne Berufsabschluss, erwerbsfähige leistungsberechtigte Frauen und Männer.

Lehrgangsziel:

Das Ziel ist die Feststellung, Verringerung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen. Sie erhalten Hilfe bei der Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im gewerblich-technischen Bereich. Die Kenntnisvermittlungen werden individuell auf Sie angepasst und vermitteln Ihnen Grund- und berufliche Fachkenntnisse.

Lehrgangsinhalte:

Modul 1 (1 Woche/40 h)
Kompetenzfeststellung nach dem Verfahren „hamet 2„

  • Erfassen beruflicher Basiskompetenzen
  • Erfassen berufsbezogener sozialer Kompetenzen und Auswertung mit dem Teilnehmer
  • Heranführen an den Arbeitsmarkt

Modul 2 (max. 16 Wochen/640 h)
Berufstheoretische Kenntnisvermittlung (340 h) und fachpraktische Unterweisung (340 h) wahlweise in den Berufsfeldern Holz, Metall, Maler und Bau

Berufsfeld Maler

  • Grundlagen der technischen Mathematik
  • Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Werkzeuge und Geräte
  • Lesen und Anwendungen von Zeichnungen
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Metallische und nichtmetallische Untergründe bearbeiten

Berufsfeld Metall

  • Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Grundlagen der technischen Mathematik
  • Umgang, Wartung und Pflege von Mess- und Werkzeugen
  • Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung
  • Manuelle Bearbeitungsverfahren
  • Fügen (verschiedene Arten von Bolzen, Stiften, Schrauben, Muttern, Sicherungselementen)
  • Einleitende Projekte (Herstellen von z.B. Namensschildern, Kerzenständern, Sägestern)

Berufsfeld Holz

  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Gestalten und Konstruieren von Erzeugnissen
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
  • Bearbeitung und Vorbereitung von Holzstoffen
  • Handhabung von Werkzeugen und Geräten
  • Herstellen von Teilen und Zusammenbauen zu Erzeugnissen

Berufsfeld Bau

  • Grundlagen der technischen Mathematik
  • Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Werkzeuge und Geräte
  • Lesen und Anwendungen von Zeichnungen
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Herstellen von einfachen Baukörpern

Modul 3 (max. 5 Wochen/200 h)
Orientierung und Aktivierung

  • Bewerbungstraining für die angestrebte Tätigkeit
  • IT-Medienkompetenz
  • Coaching für die angestrebte Tätigkeit, Ausbildung, Umschulung, Weiterbildung

Modul 4 (bis max. 6 Wochen 240 h)
Praktikumsmöglichkeit bei einem Arbeitgeber zur Übernahme in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Beginn:

auf Anfrage, individueller Einstieg möglich

Dauer:

24 Wochen (960 Stunden, 240 Stunden Praktikum)

Abschluss:

Teilnahmezertifikat

Mit uns zusammen finden Sie heraus, für welchen handwerklichen Berufszweig Sie sich eignen, schulen diesbezüglich Ihre Fachkompetenz und bringen Sie anschließend in Arbeit.

Zielgruppe:

Arbeitssuchende, Jugendliche unter und über 25 Jahren, Arbeitssuchende die im Leistungsbezug stehen, über 50 jährige Arbeitssuchende.

  • Langzeitarbeitslose
  • Arbeitssuchende, insbesondere Ältere bzw. über 50jährige
  • von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitssuchende
  • Migranten mit multiplen Hemmnissen
  • Alleinerziehende

Lehrgangsziel:

Das grundlegende Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte berufliche Eingliederung durch intensiven Motivationsaufbau von Engagement und beruflicher Flexibilität sowie eine aktive Begleitung und Unterstützung der Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Richtziel: Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach § 45 SGB III, Abs. 1, Nr. 1

Grobziele:

  1. Motivationsaufbau von Engagement, regionalen Mobilität und beruflicher Flexibilität
  2. Motivationsaufbau durch Vorteilsübersetzungen zur Aufnahme einer Beschäftigung.
  3. Statuswechsel des Teilnehmers von „arbeitsmarktfern“ zu „arbeitsmarktnah“
  4. langfristige Eingliederung: Vermittlung u.a. in Vertretung- oder Teilzeitjob oder Tagesjobs – Ziel: Senkung von passiven Leistungen durch geringfügige Beschäftigung.
  5. Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung langfristig.

Lehrgangsinhalte:

Vermittlung in bezahlte Tagesjob zur Erweiterung von beruflichen Erfahrungen oder beruflichen Neuorientierung und als Motivationsschub für die Jobsuche

  • Projektarbeit: Spezielle, zusätzliche Angebote für regionale Unternehmen ausgerichtet auf ein eigenes Berufsziel erarbeiten als außergewöhnliches Angebot im Bewerbungsprozess und möglichem Probearbeiten
  • Erarbeitung von Lösungsstrategien zur Erschließung größerer persönlicher Mobilität zwecks anschließender beruflicher Wiedereingliederung
  • Festlegung von Handlungsstrategien zur Umsetzung der erarbeiteten Lösungsansätze
  • Feststellung von Umsetzungshemmnissen
  • Entwicklung von Strategien zum Abbau von (Umsetzungs-) Hemmnissen
  • ggf. erforderliche Kenntnisvermittlungen bzgl. Umsetzung der Lösungsstrategie einerseits wie auch bzgl. beruflicher Basiskompetenzen andererseits
  • Erarbeitung von Strategien zum Abbau bzw. der Bewältigung von Stressfaktoren
  • parallel laufende passgenaue Suche und Eingliederung in einem potenziellen Arbeitgeberbetrieb, auch in angrenzenden Regionen
  • individuelle Projektarbeit als Empfehlung beim Arbeitgeber
  • Sicherstellung einer zielgruppenadäquaten Umsetzung vorstehender Lerninhalte bezüglich eines Teilnehmerkreises mit erhöhtem Unterstützungsbedarf infolge bestehender Lernhemmnisse, familiärer Situation bzw. altersspezifischer Zugangsschwierigkeiten.

Um das Durchhaltevermögen zu erhöhen, Desinteresse oder Abbrüchen entgegenzuwirken, werden den Teilnehmern ab 12:30 Uhr individuelle Angebote unterbreitet. Die Aufgabenabarbeitungen durch den Teilnehmer erfolgen individuell. Somit wird die Motivation gestärkt. Besonders die Anwendung neuer Medien und Chatsoftware unterstützen das Repertoire der Jobcoaches.


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45  SGB III erforderlich.


Diese Maßnahme ist zertifiziert nach § 45 SGB III Abs. 1 Satz 1 Nr. 1. (Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt).

Beginn:

jederzeit, laufender Einstieg

Dauer:

JobPoint: max. 3 Monate (528 Unterrichtsstunden), 40 Unterrichtsstunden wöchentlich. Eine Zuweisung in Teilzeit ist möglich, da dann das Konzept und die abzuarbeitenden Inhalte entsprechend angepasst werden. JobPoint 2.0: max. 6 Monate, 960 Unterrichtsstunden, 40 Unterrichtsstunden wöchentlich.

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

Wir bringen Sie durch aktive Motivationsarbeit in dieser Aktivierungs- und Orientierungsmaßnahme in einen neuen Job. Die Nutzung von bezahlten Tagesjobs ist möglich. Der Arbeitgeber lernt Sie durch unverbindliche Tagesjobs kennen und wird so auf Sie aufmerksam.

Unsere Ansprechpartner vor Ort

Ihre Ansprechpartnerin für JobPoint in Salzwedel:

Frau Müller-Blobel

Frau Müller-Blobel ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für JobPoint in Gardelegen:

Frau Ullosat

Frau Ullosat ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für JobPoint in Stendal:

Frau Butz

Frau Butz ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für JobPoint in Havelberg:

Frau Muhl

Frau Muhl ist erreichbar via:

Zielgruppe:

Im Fokus des Individualcoaching stehen Arbeitslose, Langzeitarbeitslose und arbeitssuchende erwerbsfähige Frauen und Männer, die bislang mit Maßnahmen zur beruflichen Förderung nicht erreicht werden konnten. Weiterhin zählen zur Zielgruppe Erwachsene mit Migrationshintergrund.

Lehrgangsziel:

Hauptziel des Coaching ist die (Wieder-) Herstellung oder die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Um den Wiedereinstieg zu verbessern und nachhaltig zu sichern, kann bei Bedarf ein Praktikum in ausgewählten einstellungswilligen Betrieben für die Dauer von bis zu sechs Wochen durchgeführt werden. Das Coaching wird individuell auf Sie zugeschnitten.

Lehrgangsinhalte:

Modul 1 bis zu max. 75 h. (Stundenweise buchbar)
Job/ Business Coaching

Beratung und Unterstützung, um

  • die berufliche Zukunft perspektiv- und erfolgreich zu gestalten
  • das eigene Potenzial zu erkennen und zu entfalten
  • sich beruflich (neu) zu orientieren

Den Bewerbungsprozess und das Selbstmarketing zu optimieren durch

  • ein hohes Maß an Gelassenheit und Stressresistenz aufzubauen
  • auch in schwierigen Situationen die eigene Motivation und Handlungsfähigkeit zu erhalten
  • mit Konfliktsituationen souverän umzugehen
  • die eigene Persönlichkeit detaillierter wahrzunehmen
  • das eigene Selbstbewusstsein zu stärken

Das Coaching im Bewerbungsverhalten

  • Konkretisierung des Stellengesuchs
  • Die Bewerbungsmappe optimieren
  • Das Bewerbungsanschreiben und der Lebenslauf
  • Ein schriftliches Kompetenzprofil erstellen
  • Vorbereitung für Interviews und Präsentationen
  • Effektive Strategien zur Jobsuche entwickeln
  • Initiativbewerbungen – eine Strategie entwickeln
  • Optimale Präsentation der eigenen Person – die Kompetenz sichtbar machen
  • Vorbereitung von Gehaltsverhandlungen
  • Reflektieren der eigenen Arbeitssituation im Hinblick auf weitere Ziele

Personality Coaching

Hier rücken Ihre persönlichen Kompetenzen und Ressourcen in den Vordergrund. Es geht z.B. um

  • Stressresistenz und dem Wunsch nach mehr Gelassenheit im Leben
  • ein souveränes Zeit- und Selbstmanagement
  • persönliches Konfliktmanagement
  • den Umgang mit beruflichen oder privaten Krisen
  • den Wunsch nach größerem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
  • Outfitberatung

Modul 2
Maßnahmeteile in einem Betrieb bis zu max. 6 Wochen bis zu max. 240 h


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Beginn:

auf Anfrage, individueller Einstieg möglich

Dauer:

Die Dauer legt der Bedarfsträger fest. Angeboten werden bis zu 25 Wochen, bis zu 3h wöchentlich und Maßnahmeteile beim Arbeitgeber bis zu 6 Wochen (Praktikum).

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

In dieser Einzelcoachingmaßnahme stehen Sie allein im Mittelpunkt unseres Interesses. Wir fokussieren uns ganz auf Sie und können so gezielter und effektiver coachen.

Zielgruppe:

Erwerbsfähige leistungsorientierte und motivierte Frauen und Männer mit einem Hauptschulabschluss oder vergleichbarem.

Lehrgangsziel:

Feststellung der allgemeinen, fachlichen und physischen Eignung für eine Tätigkeit, Umschulung, Ausbildung oder Weiterbildung für den angestrebten Beruf. Passgenaue Suche und Eingliederung in einen potenziellen Betrieb.

Lehrgangsinhalte:

Modul 1 (max. 1 Woche)
Allgemeine Kompetenzfeststellung nach dem anerkannten Verfahren
Die Ergebnisse der Kompetenzfeststellung/Potenzialanalyse werden dokumentiert. Die Teilnehmer erhalten ein Kompetenzprofil, das neben Zahlenwerten auch konkrete Beschreibungen Ihrer Stärken und Talente enthält. Das Profil ist nach dem Prinzip des Kompetenzansatzes positiv formuliert, d.h. es stellt klar, was vorhanden ist. Es enthält Empfehlungen, wie die Kompetenzen angewendet und weiter entwickelt werden können. Dieses soll motivieren und Mut machen, sich für die eigene Kompetenzentwicklung aktiv einzusetzen.

Modul 2 (max. 6 Wochen)
Kenntnisvermittlung
Hier geht es um eine fachliche Vorbereitung auf eine geplante Tätigkeit/Umschulung/Weiterbildung. Es werden berufliche Kenntnisse je nach Bedarf vermittelt die der/die Teilnehmer/in für die Beschäftigung benötigt. U.a.

  • Grundlagen der mathematischen Kenntnisse
  • Grundlegende mathematische Kenntnisse für alle Berufe wie z.B. Berechnen von Maß- und Gewichtseinheiten,
    Flächen-, Volumen- und Umfangrechnung, Dreisatz, Prozentrechnungen u.v.m.
  • Berufsspezifische Kenntnisvermittlung
  • Fähigkeiten des individuellen Auffassungsvermögens im kaufmännischen und im gewerblich technischen Bereich
  • Das räumliche funktionale Vorstellungsvermögen
  • Die Hand- und Fingergeschicklichkeit in den gewerblich technischen Bereichen oder
  • Umgang mit Kommunikationstechnik im kaufmännischen Bereich
  • Deutsch in technischen oder kaufmännischen Berufen/Tätigkeiten
  • Sprachliche Ausdrucksfähigkeit , Sprachvermittlung mündlich und schriftlich in Deutsch
  • Kommunikationstraining
  • Dokumentationen je nach Berufsfeldern u.a.
  • Technisches Zeichnen in den gewerblich technischen Bereichen oder
  • Schriftverkehr und Protokollwesen
  • Kenntniserwerb zum Thema Stressresistenz
  • Mediale Vorbereitung in Stresssituationen
  • IT – Kenntnisvermittlung
  • Umgang mit verschiedener Anwendungssoftware u.a. Word, Excel, Power Point für alle Berufe
  • Umgang und Anwendung verschiedener Medien wie z.B. Internet, Suchmaschinen, Soziale Netzwerke, Werbemedien

Modul 3 (max. 5 Wochen)
Orientierung & Aktivierung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt – Betriebsfindung
Neben den fachlichen Qualifizierungen geht es um die Förderung der notwendigen sozialen Kompetenzen und die Bearbeitung von vermittlungshemmenden Verhaltensweisen. Außerdem sollte sich der/ die Teilnehmer/-in mit dem angestrebten Beruf/ Tätigkeit sich so weit wie möglich identifizieren können, um die anschließende Tätigkeit/ Ausbildung/ Weiterbildung/ Umschulung gut motiviert bewältigen zu können. Unterstützung durch das BVH-Team (Dozent/ Sozialpädagoge) erhält der Teilnehmer u. a.

  • bei der Erstellung und Optimierung seiner individuellen Bewerbungsunterlagen
  • Informationen über den Arbeitsmarkt (Presse regional und überregional, Internet, Empfehlungen etc.)
  • Informationen über potenzielle Umschulungs-, Ausbildungs-, und Weiterbildungsbetriebe
  • Herstellen von Kontakten zu Arbeitgebern, wenn gewünscht: Begleitung zu Vorstellungsgesprächen
  • Herstellen von Kontakten zu anderen Netzwerkpartnern zur Persönlichkeitsstabilisierung
  • Coaching nach erfolglosen Vorstellungsgesprächen bzw. Absagen
  • Mobilitätsförderung (räumlich und persönlich)
  • Berufspraktische Erprobung und Begleitung im potenziellen Betrieb während des Modul 3, in Absprache mit dem Bedarfsträger, max. 5 Tage

Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Beginn:

auf Anfrage, individueller Einstieg möglich

Dauer:

12 Wochen (480 Stunden)

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

In diesem Vorbereitungslehrgang wird ein aussagekräftiges Profil von Ihren Stärken und Talenten erstellt. Es wird der Grundstein für eine berufliche Zukunft gelegt.

Zielgruppe:

Arbeits- und ausbildungssuchende, von Arbeitslosigkeit bedrohte erwerbsfähige leistungsberechtigte Frauen und Männer mit oder ohne Berufsabschluss inkl. Migranten.

Lehrgangsziel:

Das Ziel ist die Feststellung, Verringerung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen. Sie erhalten Hilfe bei der Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Kenntnisvermittlungen werden individuell auf Sie angepasst und vermitteln Ihnen Grund- und berufliche Fachkenntnisse.

Lehrgangsinhalte:

Modul (max. 240 h) Training von marktadäquaten Bewerber- und Vorstellungsverhaltens, und Aktivierung und Orientierung
Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten, Kompetenzfeststellung nach Geva, Bewerbungsprofiling, Erstellung eines Aktivierungs- und Eingliederungsplanes, deutsch und Kommunikation, Rhetorik, Deutsch in Wort und Schrift, Bewerbungstraining und Berufswegeplanung, Erstellen und Optimierung aussagefähiger Bewerbungsunterlagen, IT-Medienkompetenz, Coaching für die angestrebte Tätigkeit, Ausbildung, Umschulung, Weiterbildung.

Modul (max. 480 h) Kenntnisvermittlung und berufspraktische Erprobung im kaufmännischen Bereich
Angeboten wird: Kostenarten, Kostenrechnung, FIBU, Personalwirtschaft, Marketing und Vertrieb, Beschaffung und Logistik, deutsch Schriftverkehr, Ausdruck, deutsche Rechtschreibung, IT.

Modul (bis max. 6 Wochen 240 h) Praktikumsmöglichkeit
Bei einem Arbeitgeber zur Übernahme in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis. Weitere Lehrgangsangebote sind die Beratung, Hilfestellung und Unterstützung bei persönlichen Gesprächen und der Kontaktaufnahme zu den Beratungsstellen sowie den Kooperationsbetrieben.


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Beginn:

auf Anfrage, individueller Einstieg möglich

Dauer:

24 Wochen (960 Stunden gesamt, inkl. 240 Stunden Praktikum)

Abschluss:

aussagefähiges Teilnahmezertifikat und Auswertung der Potenzialanlyse- Geva

Wenn Ihr Herz für den kaufmännischen Bereich schlägt, Sie jedoch keine beruflichen Vorkenntnisse haben, sind Sie in dieser Maßnahme richtig. Sie lernen nötige Grundlagen und sammeln in einem Praktikum erste Berufserfahrung.

Zielgruppe:

Am Berufseinstieg interessierte, erwerbsfähige, leistungsorientierte und motivierte, in ihrer persönlichen Mobilität eingeschränkte Frauen und Männer.

Lehrgangsziel:

  • Erfassung der Mobilität als wesentlichen Baustein für die Realisierung beruflicher Selbstverwirklichungschancen
  • Erarbeitung sowie Umsetzung eines individuellen Mobilitätskonzeptes
  • Gemeinsame passgenaue Suche nach einem geeigneten Betrieb

Lehrgangsinhalte:

Modul 1 (max. 1 Woche)
Allgemeine Kompetenzfeststellung nach dem anerkannten „hamet 2“ Verfahren sowie Ermittlung von Umsetzungshemmnissen bzgl. persönlicher Mobilität

Die Teilnehmer erhalten ein Kompetenzprofil, das neben Zahlenwerten auch konkrete Beschreibungen Ihrer Stärken/Talente enthält. Das Profil ist nach dem Prinzip des Kompetenzansatzes positiv formuliert, d.h. es stellt klar, was vorhanden ist. Es enthält Empfehlungen, wie die Kompetenzen angewendet und weiter entwickelt werden können. Dieses soll motivieren und Mut machen, sich für die eigene Kompetenzentwicklung aktiv einzusetzen.

Modul 2 (max. 6 Wochen)
Kenntnisvermittlung im Hinblick auf die Steigerung der persönlichen Mobilität

  • Bedeutung der Mobilität als wesentlichen Baustein für die Realisierung beruflicher Selbstverwirklichungschancen
  • Erarbeitung sowie Umsetzung eines individuellen Mobilitätskonzeptes
  • Erlernen von Lerntechniken inkl. Stressbewältigungstechniken, Entspannungstechniken
  • Gesunde Ernährung und Konsumgewohnheiten
  • IT-/Medienkompetenz in Stresssituationen

Modul 3 (max. 5 Wochen)
Orientierung & Aktivierung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der neu erworbenen Mobilität – gemeinsame Betriebsfindung

Unterstützung erhalten Sie vom BVH Team u.a.

  • Bei der Erstellung und Optimierung Ihrer individuellen Bewerbungsunterlagen
  • Informationen über den Arbeitsmarkt
  • Informationen über potenzielle Umschulungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungsbetriebe
  • Herstellen von Kontakten zu Arbeitgebern
  • Begleitung bei Vorstellungsgesprächen
  • Coaching nach erfolglosen Vorstellungsgesprächen bzw. Absagen
  • Mobilitätsförderung
  • Berufspraktische Erprobung und Begleitung im potenziellen Betrieb während des Modul 3

Wir bieten Ihnen Einzelfallhilfe an. Die sozialpädagogische Einzelfallhilfe umfasst die Beratung sowie dieBegleitung (Beobachtung, Offenheit für die Teilnehmer, Rückmeldungen und Anstöße, Interventionen innerhalb und außerhalb des BVH).


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Beginn:

auf Anfrage, individueller Einstieg möglich

Dauer:

12 Wochen (480 Stunden)

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

Nicht das Problem, sondern Sie in Ihrer Lebenslage, mit Ihren Fähigkeiten und Potenzialen stehen im Vordergrund. Wenden Sie sich an uns - wir helfen Ihnen die eingeschränkte persönliche Mobilität zu überwinden.

Zielgruppe:

Die Maßnahme „Eignungsfeststellung – AKTIV MPU“ bieten wir in Klein- und Großgruppen für spezielle Zielgruppen an, wie Alleinerziehende, Berufsrückkehrer, Migranten, Arbeitsuchende über 50 Jahre, Arbeitslose ohne Schul- bzw. Berufsabschluss u. ä. Zielgruppe dieses Lehrganges sind Teilnehmer mit erhöhten ggf. multiplen Hemmnissen bzgl. Zugang bzw. Umsetzung ihrer individuellen Mobilität.

Lehrgangsziel:

Das Ziel ist die Steigerung Ihrer beruflichen (Wieder-) Einstiegschancen durch Stärkung Ihrer individuellen Mobilität. Die allgemeine, fachliche und physische Eignungsfeststellung für eine Tätigkeit, Umschulung, Ausbildung oder Weiterbildung für den von Ihnen angestrebten Beruf und eine gemeinsame passgenaue Suche und Eingliederung in einen potenziellen Betrieb. Voraussetzung für eine Verbesserung ist Ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer Veränderung Ihrer gegenwärtigen Lebensverhältnisse.

Lehrgangsinhalte:

Modul 1 (max. 1 Woche)
Allgemeine Kompetenzfeststellung nach dem anerkannten „hamet 2“ Verfahren
Die Ergebnisse der Kompetenzfeststellung/ Potenzialanalyse werden dokumentiert. Die Teilnehmer erhalten ein Kompetenzprofil, das neben Zahlenwerten auch konkrete Beschreibungen Ihrer Stärken erhält. Das Profil ist nach dem Prinzip des Kompetenzansatzes positiv formuliert, d.h. es stellt klar, was vorhanden ist. Es enthält Empfehlungen, wie die Kompetenzen angewendet und weiter entwickelt werden können. Dieses soll motivieren und Mut machen, sich für die eigene Kompetenzentwicklung aktiv einzusetzen.

Modul 2 (max. 6 Wochen)
Kenntnisvermittlung zur Mobilitätssteigerung für den angestrebten Beruf oder das Berufsfeld

Hier geht es um die Kenntnisvermittlung zu Elementen der Mobilität wie

  • die Erarbeitung von Angeboten öffentlichen Nahverkehrs sowie privater Verkehrseinrichtungen
  • Möglichkeiten sowie Grenzen einer Vernetzung des festgestellten Verkehrsangebots
  • Lösungsstrategien zur Überwindung der Grenzen öffentlicher Verkehrsangebote
  • Entwicklung von Strategien zur Erarbeitung größter individueller Mobilität
  • Vermittlung berufsbezogener Kenntnisvermittlung für das angestrebte Berufsfeld

Modul 3 (max. 5 Wochen)
Orientierung & Aktivierung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt – gemeinsame Betriebsfindung

Unterstützung erhalten Sie vom BVH Team u.a.

  • Bei der Erstellung und Optimierung seiner individuellen Bewerbungsunterlagen
  • Informationen über den Arbeitsmarkt
  • Informationen über potenzielle Umschulungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungsbetriebe
  • Herstellen von Kontakten zu Arbeitgebern
  • Begleitung bei Vorstellungsgesprächen
  • Coaching nach erfolglosen Vorstellungsgesprächen bzw. Absagen
  • Mobilitätsförderung
  • Berufspraktische Erprobung und Begleitung im potenziellen Betrieb während des Modul 3

Die sozialpädagogischen Mitarbeiter bieten Einzelhilfe an. Diese umfasst die Beratung sowie die Begleitung (Beobachtung, Offenheit für die Teilnehmer, Rückmeldungen und Anstöße, Interventionen innerhalb und außerhalb des BVH).


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Beginn:

auf Anfrage, individueller Einstieg möglich

Dauer:

12 Wochen (480 Stunden)

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

Wenn Ihr größtes Vermittlungshemmnis die eingeschränkte Mobilität ist, sind Sie in dieser Maßnahme richtig. Wir zeigen Ihnen Wege heraus und bereiten Sie auf Ihre medizinisch-psychologische Untersuchung vor.

Zielgruppe:

Als Zielgruppe gelten Jugendliche und Arbeitslose über 25 Jahre, vor allem Langzeitarbeitslose, die über einen längeren Zeitraum keinen anhaltenden Kontakt zum Arbeitsmarkt hatten.

  • Langzeitarbeitslose
  • Arbeitssuchende, insbesondere Ältere bzw. über 50jährige
  • von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitssuchende
  • Migranten mit multiplen Hemmnissen
  • Alleinerziehende

Lehrgangsziel:

Das grundlegende Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte berufliche Eingliederung durch intensiven Motivationsaufbau von Engagement und beruflicher Flexibilität sowie eine aktive Begleitung und Unterstützung der Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Durch vermittelte und bezahlte Tagesjobs soll langfristig eine Integration in den Arbeitsmarkt erfolgen.

Richtziel:
Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach § 45 SGB II, Abs. 1, Nr. 1

Grobziele:

  1. Motivationsaufbau von Engagement, regionaler Mobilität und beruflicher Flexibilität.
  2. Motivationsaufbau durch Vorteilsübersetzungen zur Aufnahme einer Beschäftigung.
  3. Statuswechsel des Teilnehmers von „arbeitsmarktfern“ zu „arbeitsmarktnah“.
  4. langfristige Eingliederung: Vermittlung u.a. in Vertretung- oder Teilzeitjob oder Tagesjobs – Ziel: Senkung von passiven Leistungen durch geringfügige Beschäftigung.
  5. Kennenlernen unterschiedlicher Betriebe und Arbeitsformen.
  6. Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Lehrgangsinhalte:

  • Laufende Vermittlung in einen Tagesjob, der am selben Tag durch den Arbeitsgeber bar ausgezahlt wird. Es handelt sich in dem Fall um eine geringfügige Beschäftigung bis maximal 450,- € pro Monat.
  • Sie erfahren für sich, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, sich Jobs zu besorgen. Sie lernen dadurch viele Arbeitgeber kennen und Arbeitgeber lernen Sie kennen.
  • Auf der Grundlage der abgeschlossenen Zielvereinbarung nehmen Sie an einem individuellen Bewerbungstraining teil bzw. Sie nehmen gezielte und koordinierte Bewerbungsaktivitäten auf. Sie durchlaufen dazu ein einwöchiges individuelles Profiling.
  • Gemeinsam mit den Sozialpädagogen wird ein individueller Aktivierungs- und Eingliederungsplan erstellt, auf dessen Grundlage die Kenntnisvermittlung in modularer Form erfolgt.

Die Vermittlung in einen Tagesjob findet nur außerhalb der Präsenzzeit an zwei Tagen in der Woche oder am Wochenende statt.


Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme von Ihrem Bedarfsträger wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter gefördert werden. Dazu ist die Beantragung eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Beginn:

jederzeit, individueller Einstieg möglich

Dauer:

max. 3 Monate (288 Unterrichtsstunden), 24 Unterrichtsstunden wöchentlich. Eine Zuweisung in Teilzeit ist möglich, da dann das Konzept und die abzuarbeitenden Inhalte entsprechend angepasst werden.

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

Sie wissen nicht, wie Sie zurück auf den Arbeitsmarkt gelangen können? Dafür gibt es uns - wir sitzen an der Quelle und geizen nicht mit unserem Wissen.

Beratung gewünscht?

Wir helfen Ihnen gerne

Nutzen Sie unsere Beratung zu diesem Angebot. Gerne informieren wir Sie zu Fördermöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter, denn bei Vorliegen der Voraussetzungen kann die Maßnahme gefördert werden. Dazu ist lediglich die Beantragung eines Aktivierungs- und Eingliederungsgutscheines (AVGS) nach § 45 SGB III erforderlich.

Ihre Ansprechpartnerin für Treffpunkt-Job 2.0 in Salzwedel:

Frau Müller-Blobel

Frau Müller-Blobel ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für Treffpunkt-Job 2.0 in Stendal:

Frau Butz

Frau Butz ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für Treffpunkt-Job 2.0 in Havelberg:

Frau Muhl

Frau Muhl ist erreichbar via:

Ihre Ansprechpartnerin für Treffpunkt-Job 2.0 in Gardelegen:

Frau Ullosat

Frau Ullosat ist erreichbar via: