Arbeitsgelegenheiten
für Geflüchtete

FIM - Flüchtlingsintegrationsmaßnahme

FIM steht für Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen. Das sind Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge im Rahmen des der Bundesagentur für Arbeit übertragenen Arbeitsmarktprogramms „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“, die bei Kommunen, bei staatlichen oder Trägern geschaffen und durch Bundesmittel finanziert werden.

Zielgruppe:

Teilnehmer sind arbeitsfähige, nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach dem AsylblG, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und nicht der Vollzeitschulpflicht unterliegen. Dies gilt nicht für Leistungsberechtigte nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 AsylbLG, die aus einem sicheren Herkunftsland nach § 29a AsylG stammen, sowie für geduldete und vollziehbar ausreisepflichtige Leistungsberechtigte.

Lehrgangsziel:

Flüchtlinge sollen mittels niedrigschwelliger Angebote in Arbeitsgelegenheiten an den Arbeitsmarkt herangeführt werden.

 

In den vergangenen Jahren ist eine große Zahl von Menschen nach Deutschland gekommen, um Schutz vor Verfolgung und Gewalt zu suchen und einen Asylantrag zu stellen. Auch in den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass Menschen zu uns kommen werden, um hier vorübergehend oder dauerhaft zu leben und Teil unserer Gesellschaft zu werden.

Von der Einreise bis zur Entscheidung über die Anerkennung vergehen oft Monate. Diese Wartezeit, die oftmals in einer Erstaufnahmeeinrichtung oder anderen Sammelunterkünften verbracht wird, soll durch eine sinnvolle und gemeinwohlorientierte Beschäftigung überbrückt werden. Flüchtlinge sollen mittels niedrigschwelliger Angebote in Arbeitsgelegenheiten an den Arbeitsmarkt herangeführt werden.

Dabei können die Teilnehmenden die Grundregeln des gesellschaftlichen Lebens in unserem Land kennenlernen und auch Sprachkenntnisse erwerben. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zum Gemeinwohl. Darüber hinaus können die in den Arbeitsgelegenheiten gewonnenen Erkenntnisse über die Fähigkeiten und Kenntnisse der Teilnehmenden später für weiterführende Maßnahmen zur Integration bzw. Arbeitsförderung genutzt werden.

Lehrgangsinhalte:

Die Teilnehmer können die Grundregeln des gesellschaftlichen Lebens in unserem Land kennen lernen und auch Sprachkenntnisse erwerben. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zum Gemeinwohl. Darüber hinaus können die in den Arbeitsgelegenheiten gewonnenen Erkenntnisse über die Fähigkeiten und Kenntnisse der Teilnehmenden später für weiterführende Maßnahmen zur Integration bzw. Arbeitsförderung genutzt werden.

Beginn:

laufender Einstieg möglich. Von Oktober 2018 bis September 2019

Dauer:

Die individuelle Teilnahmedauer beträgt für jeden Teilnehmenden bis zu 6 Monate und eine maximale wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden.

Abschluss:

trägerinternes Zertifikat

Geflüchtete finden bei uns eine erste Anlaufstelle für ihr zukünftiges Leben in Deutschland. Dabei können die Teilnehmenden die Grundregeln des gesellschaftlichen Lebens in unserem Land kennen lernen und auch Sprachkenntnisse erwerben.

Diese Maßnahme startet erneut im Oktober 2018 und läuft bis September 2019.

Ihr Ansprechpartner ist:

Herr Willmerding

Herr Willmerding ist erreichbar via: